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Die Idee

Wir sind momentan auf der Suche nach neuen Tätigkeiten... Die letzten 6 Jahre waren super - nun suchen wir weitere Felder zum bearbeiten.

 

Wir lieben, was wir tun. Diese Passion leben wir jeden Tag.



Blog - von unseren Mitarbeitern


Supplement ist nicht gleich Supplement

Andere Länder andere Sitten, besonders gilt dieser Satz bei den Lebensmittelgesetzen  für die Lebensmittelindustrie und auch bei der Herstellung von Supplementen.

 

Sobald wir im Supermarkt vor den Regalen mit den Lebensmitteln stehen, achten wir darauf, dass wir uns gesund ernähren. Bioprodukte, Produkte ohne Pestizide und aus Freilandhaltung ist unsere bevorzugte Wahl.
Wir sind dankbar dafür, dass bei uns nicht wie z.B. in den USA üblich genveränderter Mais, Chlor Poulet oder hormonverändertes Fleisch auf unseren Teller landet.

 

Eigenartigerweise scheint dieses Verhalten beim  Einkaufen von Supplementen im Ausland nicht beachtet zu werden. Der Konsument hinterfragt hier kaum woher die Rohprodukte stammen und ob dies seinem Körper schaden könnte. Kann es sein,  dass der Soja aus genmanipulierten Anbauflächen stammt oder die Milch für ihr Protein aus Kühen kommt, die mit Hormonen hochgezüchtet worden sind und deshalb auch der unglaublich günstige Preis zustande kommen kann.

 

Natürlich lässt sich darüber streiten ob das eine oder andere Verbot Sinn macht. Wir Schweizer, die so hart für diese Standards gekämpft haben, scheinen dies zunehmend zu vergessen, wenn es um unser Portemonnaie geht.

 

Getreu dem Motto: „ viel hilft viel“, wird in manchen Ländern dem Kunden solche Dosierungen empfohlen die absolut keinen Sinn machen und deshalb zum grössten Teil dem Körper ungenutzt wieder verlassen.

 

Hier fragt sich der Verfasser, ob es nicht doch besser ist etwas im Store um die Ecke zu kaufen, zugegeben zu einem etwas höheren Preis, als ein Produkt welche aus zweifelhaften Rohstoffen kommt, aber nur die Hälfte kostet.

 

Viele unserer Kunden berichten uns tatsächlich immer wieder, dass sie im Ausland gekaufte Produkte, nach ein - zweimaligen Einnahme entsorgt haben und das Supplement nie wieder zu sich nehmen wollen.

 

Berichtet wird von ihnen über  Schweissausbrüchen, Herzrasen, Kreislaufbeschwerden, aggressiven Verhalten bis hin zur Übelkeit und Schwindelgefühlen. In diesen Fällen ist auch das vermeidliche Schnäppchen dann zu teuer,  wenn man nur nach ein-zwei Mal entsorgt.

Fakt ist, dass wir nicht um sonst in der Schweiz so hohe Standards im Lebensmittelmarkt halten und froh sein sollten, dass  in der Schweiz nicht jeder Zusatz oder Rohstoff zur Herstellung von Supplementen verwendet werden darf.

 

Es ist und bleibt dabei, dass ein gutes und regelmässiges Training, regelmässiger Schlaf und eine ausgewogene, gesunde Ernährung das A und O ist, wenn man seinem Körper was Gutes tun will.

Will man auf sicher gehen, lässt man sich doch lieber im Store seines Vertrauens beraten und verzichtet auf billige Supplements aus dem World Weide Web.

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BCAA - Branch-chained-Amino-Acid's

Als BCAA (Branched Chain Amino Acids) bezeichnet man verzweigtkettigte Aminosäuren die aus den essentiellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin bestehen.

Aufgrund ihrer Struktur werden sie direkt über den Darm in die Muskulatur aufgenommen. Sonstige Aminosäuren werden dagegen über die Leber verstoffwechselt.

Vorteile von BCAA im Überblick:
- Unterstützt den Muskelaufbau (Muskelproteinsynthese)
- Proteinabbau während einer Diät wird gemindert
- Energiebereitstellung bei Ausdauerleistung

Das grösste Wirkpotential für den Muskelaufbau wird entwickelt, sobald alle drei verzweigtkettigten Aminosäuren gemeinsam zugeführt werden. Einzeln würden Ungleichgewichte entstehen, die zu einem Abbruch der Proteinsynthese führen würde.

Die Einnahme von BCAA nach dem Training erhöht die Ausschüttung des Hormons Insulin, das unter anderem Zucker (Energie) in Muskelzellen transportiert.

Das ausgeschüttete Insulin beschleunigt den Transport der Aminosäuren in die Muskulatur.

In einer Diät werden zur Energiegewinnung nicht nur Kohlenhydrate und Fett verbrannt, sondern unter Umständen auch Aminosäuren. Hierbei wird insbesondere Leucin abgebaut.

Wird dem Körper genügend Leucin zugeführt, dient dieses als Energiequelle und wertvolles Muskelprotein bleibt verschont. Dies wird auch als antikatabole Wirkung bezeichnet.

 

L-Leucin ist eine essentielle Aminosäure, die für die Proteinsynthese (Aufbau von Eiweiss) im Muskel und Leber wichtig ist. Zum Erhalt von vorhandener Muskelmasse ist eine ausreichende Zufuhr von Leucin Voraussetzung.

Der Bedarf beträgt etwa 1-2g pro Tag

Leucin kommt in grösseren Mengen unter anderem in Nüssen, Oliven, Rindfleisch und Thunfisch vor.

 

L-Isoleucin ist eine essentielle Aminosäure. Rund ein Drittel der Muskulatur setzt sich aus Isoleucin zusammen. Es reguliert unter anderem Stoffwechselvorgänge.

Der Bedarf beträgt etwa 1g pro Tag (Muskelaufbau = der Bedarf steigt)

Isoleucin kommt in grösseren Mengen in Rind-, Kalbfleisch und Thunfisch vor.

 

L-Valin ist eine essentielle Aminosäure. Zusammen mit Isoleucin und Leucin werden diese Aminosäuren als BCAA bezeichnet und entwickeln bei gleichzeitiger Zufuhr eine besondere Wirkung.

 

Aus Erfahrung gilt, dass das Verhältnis 2-1-1 bisher am besten funktioniert hat, aber man findet immer häufiger neue BCAA Produkte mit neuen Verhältnissen der drei Aminosäuren. 4-1-1 / 8-1-1 / 3-1-2 etc...

Hier empfehle ich jedem Kunden die Wirkung zu testen und so herauszufinden, auf welche Kombination der BCAA sein Körper am besten anspricht. Dasselbe gilt bei der Frage ob nun Kapseln oder Pulver besser ist - beide Einnahmearten sind gut - und je nach Zeit und Ort ist das Eine besser als das Andere - Geschmacksache eben.

Fazit: BCAA gehören zu den Basic Supplements, welche ein Athlet immer einnehmen kann. Egal ob nun zum Aufbau oder als Muskelschutz während der Diät.

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Nebenwirkungen der "NO-CARB-Diät"

Nun bin ich seit etwas mehr als zwei Monaten auf einer "No-Carbs-Diät", nicht weil ich damit auf eine Bodybuilding Bühne möchte, aber bei der Diagnose Diabetes und einer absoluten Aversion gegen Spritzen, kommt diese Ernährungsform ziemlich gelegen.

Vielleicht für alle die denken, dass Diabetes immer Insulin spritzen heisst, nein, das ist nicht so, je nach Fortschritt der Krankheit kann das ganze auch mit anderen Medikamenten in Ordnung gebracht werden. Aber das schützt definitiv nicht vor dem Gang zum Arzt - denn mit Diabetes ist grundsätzlich nicht zu spassen.

Nun also zu meinen Erfahrungen mit dieser Ernährungsform. Grundsätzlich gibt es eine riesige Umstellung im Vorratsschrank und auch im Kühlschrank - alles was aussieht wie Kohlenhydrate fand den kurzen Weg in den Abfall oder wurde an Kollegen verschenkt.

Beim Einkauf musste ich mich extrem darauf einstellen, dass ich fast bei jedem Produkt zuerst die Liste der Zusammensetzungen lesen musste und ich stellte ausserdem fest, dass sehr viele Produkte uns etwas vorgaukeln.

Aber alles der Reihe nach - erste Aufgabe, alles mit Kohlenhydraten muss aus der Wohnung - sonst werde ich rückfällig und das sollte ja nicht passieren, also sämtliche Teigwaren, Reispackungen, Mais, Mehl, Brot, Kartoffeln und natürlich alle Süssigkeiten wurden entsorgt. Anschliessend sämtliche Pre-Workout Booster und Supplemente mit Zuckerzusätzen flogen aus dem Haushalt.

Ich fand im Internet (wer hätte es gedacht) verschiedene Listen mit Produkten, mit einem Kohlenhydratgehalt von unter 5%, also meine zukünftige Ernährung... Kurz und knapp, ich esse Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüse (fast alles), Eier, Käse und etwas Früchte. Der Rest ist vom Ernährungsplan gestrichen.

Tönt einfach, war aber ein ziemlicher Schock für meinen Körper - ich hatte während den ersten zwei Wochen einen kalten Zucker - Entzug. Tönt nicht schlimm - es war schlimm, mein Körper gaukelte mir dauernd irgendwelche Hungerattacken vor, er spielte "Unterzuckerung" und jedes Mal wenn ich beim Einkaufen war, kam in der Nähe der Süssigkeiten Regale eine körperliche Reaktion.

Nach diesen zwei Wochen, normalisierte sich das Ganze und ich hatte wieder einen normalen Wasserhaushalt, Hungergefühle waren keine mehr vorhanden, Lust auf Süssigkeiten war nicht mehr vorhanden.

Interessant war auch die Reaktion meines Sprunggelenks (im 2008 sechs Mal gebrochen und immer wieder Wasser drin) - ich hatte seit dieser Ernährungsumstellung kein Wasser mehr in meinen Beinen oder speziell in meinem Sprunggelenk.

 

Mittlerweile hat sich ein neues Phänomen eingeschlichen, welches ich bisher nicht kannte. Aufgrund der Ernährungsumstellung vergesse ich zum Teil die Wichtigkeit der Ballaststoffe für die Verdauung, man kann sich sehr gut von Fleisch, Käse und Eiern ernähren, aber dabei geht etwas vergessen - die Verdauung braucht Ballaststoffe, damit sie sauber arbeiten kann. Ansonsten kommt es zu Verstopfungen und damit zu weiteren Leiden.

Also musste ich nun nach zwei Monaten wieder etwas lernen und jeden Tag genügen Gemüse zu mir nehmen, dann klappts auch mit der Verdauung.

Eine weitere Nebenwirkung kann der komplette Verzicht auf Kohlenhydrate haben - schlechten Atem. Dies kommt daher, dass der Körper ketogen arbeitet (also Fett als Hautpenergielieferant nutzt) und das Abfallprodukt Aceton über die Mundschleimhäute absondert. Also da helfen keine Mundwasser oder bessere Mundhygiene, damit muss man umgehen lernen.

Diese Ernährungsform ist sicherlich ein Trend und man hört alles mögliche darüber, aber im Endeffekt ist ein Gewichtsverlust grundsätzlich damit zu machen, dass weniger Kalorien zugeführt werden als verbrannt werden. No-Carb oder Atkinson Diäten sind nur dann zu empfehlen, wenn Ihr mal etwas ausprobieren möchtet, oder eben so wie ich unter Diabetes leidet. - Aber immer daran denken, gönnt Euch zwischendurch irgendetwas leckeres, sonst werdet Ihr irgendwann WAHNSINNIG...

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Supplemente - sind sie immer schuld?

Nun eine kurze Geschichte über die Wirkung und Nebenwirkung von Supplementen und auf was sonst noch beachtet werden sollte. Ein Kunde kauft bereits seit einiger Zeit Proteine, Kohlenhydrate, Kreatin und ab und an einen Pre-Workout Booster bei uns ein.

Er macht bei der Masse Fortschritte und auch die Kraft gehen nach oben. 

Auf einmal, ohne ersichtlichen Grund, gehen die Leistungen zurück und der Kunde klagt über Magenbeschwerden. Nun kann es vorkommen, dass der Kunde aufgrund der Einnahme der Protein-Shakes mit Milch und einer zu hohen Dosierung eine bereits bestehende Laktose-Intoleranz aktiviert wird. Dies kann auch erst nach einigen Wochen auftreten, denn der Körper braucht Zeit um sich an diese Supplemente zu gewöhnen.

Nach dem Wechsel von Milch zu Wasser gingen die Magenbeschwerden zurück, aber die Leistungen wurden nicht besser. 

Auf meine Fragen zur Ernährung, Schlaf und seinem Training, erfuhr ich folgendes:

Er hatte in seiner Firma einen Grossauftrag, was zu sehr wenig Schlaf und Stress führte, dadurch wurde seine Ernährung auf das nötigste reduziert und er ass regelmässig Fertigprodukte, anstatt seine bisherige Ernährung weiterzuführen.

Also halten wir fest - die Magenbeschwerden konnten durch ein einfaches Auswechseln von Milch zu Wasser vermindert werden, die Leistungsschwäche wird sofort nachlassen, sobald der Schlaf wieder regelmässig (6.5 - 7.5 Stunden pro Nacht) und seine Ernährung wieder gesund wird.

Es sind nicht immer Supplemente, welche die Leistungen und das Wohlbefinden beeinflussen, meistens sind es andere Umstände, wie der Schlaf, die Arbeit, die Ernährung oder auch das Training.

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